Shree Jharkot Traditional Medical Center and School - wo wenig viel ist
Seit einigen Jahren unterstützen unsere SchülerInnen und LehrerInnen eine kleine kostenlose Internatsschule für Kinder besonders bedürftiger Familien in Jharkot, einem 3550m hoch gelegenen Dorf im Himalaya.
Der >> Bericht unserer BE-Lehrer Christina Klaffinger und Wolfgang Pichlmüller, die im Spätherbst 2008 drei Monate dort arbeiteten, macht die extremen Lebensumstände der Menschen ebenso wie die lebendige Atmosphäre der Schule spürbar.
Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt; unsere ehemalige Kollegin Dr. Karin Inmann, Mitbegründerin der österreichischen NGO Ecohimal, verbrachte mehrere Jahre als Entwicklungshelferin in diesem Land. Eines der Projekte, an deren Entstehung sie maßgeblich beteiligt war, war das Traditional Tibetan Medical Center and School – eine kleine Schule auf dem Gelände des buddhistischen Klosters von Jharkot, verbunden mit der Ordination eines Arztes für Traditionelle Tibetische Medizin.
Als Ecohimal im Jahr 2006 die finanzielle Unterstützung des Projektes beendete (Ecohimal unterstützt grundsätzlich nur sieben Jahre lang, dann müssen die Projekte auf eigenen Beinen stehen), schien dies das Aus für die Schule und die ebenfalls kostenlose traditionell-medizinische Betreuung für die Bewohner der umliegenden Dörfer zu sein. Karin Inmann wandte sich an die SchülerInnen des Musischen Gymnasiums um Hilfe. Durch verschiedene Aktionen gelang es uns bisher gemeinsam mit dem deutschen Förderverein Jharkotprojekt e.V. die Mittel für das Fortbestehen der Schule aufzubringen.
Mit dem Spendengeld werden zwei Rund-um-die-Uhr-Lehrkräfte bezahlt, die nicht nur unterrichten, sondern auch die Organisatoren-, Erzieher- und Elternrolle innehaben. Die Ernährung der Kinder - bis auf das, was deren Eltern an Getreide und Gemüse von ihren Feldern zur Verfügung stellen können - wird davon ebenso bestritten wie Kleidung, Schuhe, Schulsachen und Hygieneartikel. Die bescheidenen Gehälter für den Koch und den Tibetischen Arzt müssen aufgebracht werden, es fallen Stromkosten an, Holz und Gas zum Kochen wird benötigt...
Damit wir diesen Kindern weiterhin einen besseren Start in ihre Zukunft ermöglichen können, brauchen wir Dein/Ihr/Euer Engagement!
Kontakt:
Christina Klaffinger, Wolfgang Pichlmüller
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